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Die Neuen Alten (DNA) – eine Plattform für gelingendes Altern in Freiburg

Alter ist keine Krankheit und alte Menschen sind nicht gleich, nur weil sie alt sind. Es stimmt wohl: Alle wollen alt werden, aber keiner will alt sein. Warum eigentlich? Könnte es sein, dass wir längst überholten Bildern vom Alter aufsitzen? Bildern von unseren Großeltern, die oft mit 60 schon wie aus einer anderen Welt wirkten – aus einer anderen Zeit sowieso.

Wir wollen das Bewusstsein wecken für die Chancen und Risiken eines besonderen Lebensabschnitts, dessen Bedeutung durch die enorm verlängerte Lebenszeit (innerhalb von knapp 150 Jahren hat diese sich verdoppelt!) uns erst jetzt langsam bewusst wird. Diese gewonnene Lebenszeit gilt es aktiv zu gestalten! Wir wollen die Wahrnehmung schärfen für eine Lebensspanne, die wie keine andere vom Sinn für das Wesentliche geprägt sein kann.

Seniorenteller und Omadutt haben ausgedient. Altenbilder und Altersrealität unterscheiden sich ebenso stark wie Klischees über Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Wir können Vorurteile und Zuschreibungen ändern, indem wir sichtbar machen, was in einer vom Jugendwahn geprägten Gesellschaft oft vergessen wird: Menschen sind in jedem Alter „besonders wertvoll“!

Unser Ziel ist eine regionale Plattform für Begegnung, Dialog, Vernetzung und Gestaltung im analogen und digitalen Bereich. Dieses Ziel ist nur über einen Prozess vieler kleiner Schritte und die Beteiligung engagierter Menschen erreichbar, die sich über den Sinn eines solchen Unternehmens verständigen können und ihre Talente zum Wohle aller beitragen.


The Story so far ... Es waren einmal fünf tapfere Schneiderlein, oder halt, fünf fleißige Weberlein? Also auf jeden Fall fünf „Spinner“. Nein, man muss weiter ausholen: Ein fleißiger Mann, Nils Adolph, der mit seinem Rundbrief viele ältere Menschen im Osten Freiburgs beglückte (genauer gesagt ganze 300!). Dieser umtriebige Doktor der Philosophie war von seinem pausenlosen Einsatz für ein interessanteres Senioren-Leben schon ganz müde geworden und wanderte nun umher, auf der Suche nach Helferlein, die mit ihm die schwere Arbeit schultern wollten. Er suchte und suchte, viele Monde lang, in vielen exotischen Ländern (naja), und konnte doch keinen finden ... Aber dann traten vier weitere, ganz unterschiedliche Menschen mit sehr vielfältigen Talenten in sein Leben – und das Dream-Team von Netzwerkern war gefunden!



In unserem DNA-Haus "wohnen" bisher folgende Menschen:

Nils Adolph

Dr. Adolph

der Mann hinter dem DEKOS-Projekt. Er befasst sich mit der Frage, wie gelingendes Altern im Quartier funktionieren kann, bisher schwerpunktmäßig in Freiburg Ost. Dabei steuert Nils die Entwicklung der Altenarbeit im Sozialraum, die Sicherung des Zugangs zu Teilhabe-, Hilfs- und nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen, die Schaffung sozialräumlicher Strukturen durch geschulte, bürgerschaftlich Engagierte, und ermöglicht nicht zuletzt Information und Vernetzung. Und genau darin ist Nils ein wahrer Meister, wie seine Kontakte in ganz Freiburg bestätigen.





Corinna Spellerberg

Corinna Spellerberg

freiberuflicher Textguru für Korrektur und Übersetzung, und mit dem frischen Blick von außen aus England nach Freiburg gezogen, sucht als nötigen Ausgleich zu ihrem Homeoffice ständig neue Aufgaben in der Nachbarschaftshilfe. So vernetzte sie sich über die Website nebenan.de mit Sigrid und lernte die Neue Alten kennen.







Sigrid Hofmaier

Sigrid Hofmaier

hat sich ähnlich wie Nils dem qualitätsvollen Altern in jeder Hinsicht verschrieben. Auch sie ist begeisterte Netzwerkerin, wobei ihr Netz ganz Freiburg umspannt. Neben ihrer Textarbeit engagiert sich Sigrid ehrenamtlich im Stadtteil Rieselfeld (im Vorstand des Stadtteilvereins K.I.O.S.K. im Rieselfeld e.V. und im BürgerInnenVerein Rieselfeld e. V.), wobei sich ihre Tätigkeitsschwerpunkte dort mit ihren weitgefächerten Interessen an Menschen, Vernetzung und Sprache vereinen.








Gudrun Kaufmann

Gudrun Kaufmann

traf Nils vor 2 Jahren auf dem Wochenmarkt in Littenweiler, und war gleich von derselben Idee fasziniert: „Gutes Leben“ im Alter. Im Gespräch ging es um Gudruns Idee zu Biografiearbeit, Fundraising, Unternehmertum und Nils Newsletter, und darum, was Gudrun antreibt: Zukunft gestalten durch Wirklichkeitserzählungen, ökonomische Narrative transformieren, diskursiv den Boden bereiten für ein Grundeinkommen als digitale Dividende, Empowerment und frühe Hilfen, Streitkultur, Bubble und Care Economics. Sie sieht sich als Ideensammlerin, Netzwerkerin und Mitmischerin.

Bernhard Krüger

Bernhard Krüger

Journalist in Rente, der bei appetito Appetit aufs Engagement für Neue Alte bekam, weil er auf seinen Runden so viel Vereinsamung sah. Bernhard traf Nils zufällig vor zwei Jahren, als beide im Laubenhof eine Veranstaltung zum Thema „Altern im Stadtteil“ besuchten und sich gegenseitig ihre Betroffenheit über manches elendige Leben versicherten, mit der Hoffnung, dass sich daran etwas ändern ließe. Danach liefen sich die beiden immer wieder zufällig über den Weg, im Zusammenhang mit der Nachbarschaftsbörse im Freiburger Osten, wobei Bernhard Nils Hilferuf in Bezug auf den Rundbrief hörte.